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Dr. Böger in der Apotheken Umschau: Im Team gegen den Schmerz

Kassel, 1. September: In der aktuellen Ausgabe der Apotheken-Umschau beschreibt Dr. Andreas Böger, Leiter der Klinik für Schmerzmedizin am DRK Klinikum Nordhessen, was bei chronischen Schmerzen hilft.

In Deutschland leiden etwa 300.000 Menschen an besonders schweren Schmerzen. Ein vielversprechender Therapieansatz ist die Multimodale Schmerztherapie, bei der alle schmerzunterhaltenden Faktoren berücksichtigt werden, neben den Muskeln und Faszienauch die Psyche und das soziale Umfeld. Basierend auf einer intensiven Diagnosephase entwickelt ein fachübergreifendes Team aus Ärzten, Physiotherapeuten und Psychologen ein maßgeschneidertes Therapiekonzept. Studien mit Schmerzpatienten zeigen, dass es mit diesem Ansatz oft zu einer  nachhaltigen Schmerzlinderung und mehr Lebensqualität kommt. Dr. Böger hat für die DRK-Kliniken das Kasseler-Aktiv-Programm (KAP) entwickelt, das auf der Multimodalen Schmerztherapie basiert.

Lesen Sie in der aktuellen Apotheken-Umschau, welche innovativen Behandlungsformen bei der Multimodalen Schmerztherapie in Kassel noch zum Einsatz kommen -  von der Akupunktur über die Aromatherapie bis hin zum Biofeedback-Verfahren. Fragen Sie einfach in Ihrer Apotheke nach der aktuellen Ausgabe!

Zuhören, begleiten, helfen - Sechs Monate Krebsberatungsstelle Kassel

Seit einem halben Jahr gibt es an den DRK-Kliniken Nordhessen die Krebsberatungsstelle Kassel. Krebspatienten und ihre Angehörigen finden hier kostenlos Hilfe und Unterstützung bei psychoonkologischen, sozialen und medizinischen Fragen. Bislang gingen durchschnittlich 20 Anfragen pro Monat ein. „Unser Angebot hat sich bewährt“, freut sich Dr. Mathias Kleiß, Chefarzt der Klinik für Interdisziplinäre Onkologie, Pneumologie an den DRK-Kliniken Nordhessen.

Für die meisten Patienten wirft die Diagnose „Krebs“ viele Fragen auf: Wie gehe ich mit einer Krebserkrankung im Alltag um? Was kann ich wie bei Krankenkasse und Rentenversicherung beantragen? Welche Reha-Angebote gibt es? Gelingt mir der Wiedereinstieg in den Beruf? Seit Februar dieses Jahres bieten Dr. Mathias Kleiß, die Psychoonkologin Katja Tauber und ein Sozialarbeiter Krebspatienten und ihren Angehörigen Antworten auf diese und weitere Fragen. „Unsere Sprechstunde ist sehr gut angekommen“, berichtet Tauber.

Die Erkrankten kommen vor, während und nach der Behandlung in die Krebsberatungsstelle. Die Experten hören zu, beraten, geben Orientierung und zeigen neue Perspektiven auf. „Besonders wichtig ist es, den Patienten dort abzuholen, wo er sich gerade befindet. Das bedeutet, zuhören und sich Zeit nehmen“, sagt Tauber. Besonders gefragt sind in der Sprechstunde die psychologische und die sozialrechtliche Beratung. Aber auch Angehörige der Erkrankten nehmen das Angebot in Anspruch und suchen Rat. Manchmal kommen auch beide gemeinsam in die Sprechstunde. Das Team berät unabhängig und vermittelt bei Bedarf zum Beispiel an Selbsthilfegruppen und Rentenversicherung weiter. Selten ist hingegen eine medizinische Zweitmeinung gefragt.

„Mit der Krebsberatungsstelle haben wir eine Versorgungslücke geschlossen“, erklärt Chefarzt Dr. Kleiß. „Bevor wir damit starteten, gab es in Kassel kein Angebot dieser Art.“ In der Krebsberatungsstelle können Patienten aus Kassel und Umgebung unabhängig vom behandelnden Arzt, behandelnden Krankenhaus oder von der Art der Krebserkrankung das Beratungsangebot in Anspruch nehmen. „Dieses findet ergänzend zur onkologischen Behandlung beim jeweiligen Spezialisten statt“, sagt Kleiß.

Betroffene und Angehörige, die sich beraten lassen wollen, können einen Termin telefonisch unter der Nummer 0561/3086-74123 oder per E-Mail (krebsberatungsstelle@drk-nh.de) vereinbaren.

Mehr Mobilität, Selbstständigkeit und Alltagskompetenz

DRK-Kliniken Nordhessen eröffnen Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation 

Kassel, 9. August: Seit dem 1. August gibt es an den Standorten Kaufungen und Kassel-Bettenhausen der DRK-Kliniken Nordhessen das Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation. Dazu gehören die Klinik für Geriatrie mit Tagesklinik und die neu entstandene Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation in Kaufungen sowie die ebenfalls neu geschaffene Altersmedizin in Kassel-Bettenhausen. „Wir bieten älteren Patienten eine durchgehende Versorgungskette. Das verbessert die Behandlung und schafft beim Patienten Sicherheit und Vertrauen“, erklärt Dr. Jürgen Sasse, Chefarzt der Klinik für Geriatrie und einer der leitenden Ärzte des Zentrums.  

Ältere Menschen leiden häufig an einer Vielfalt chronischer, sich gegenseitig beeinflussender Krankheiten, die ihre Fähigkeit zu einem selbstbestimmten Leben gefährden oder bereits beeinträchtigen. Kommt eine akute Erkrankung wie ein Schlaganfall oder ein Knochenbruch hinzu, gerät das ohnehin schon sensible Gleichgewicht aus den Fugen. Mit dem neu gebildeten Zentrum für Geriatrie und Frührehabilitation erhalten ältere Patienten der DRK-Kliniken Nordhessen jetzt ein noch breiteres Spektrum an Behandlungen. „Wir bieten jedem Patienten eine maßgeschneiderte Therapie. Unsere Experten arbeiten dabei Hand in Hand“, sagt Sasse. Ältere Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen erhalten hier Hilfe. Es werden aber auch Patienten aufgenommen, die nach einer akuten Erkrankung oder einem Unfallereignis einer Frührehabilitation bedürfen, dabei aber noch weiter im Krankenhaus behandelt werden müssen. 

Aufgrund der bestehenden Sozialgesetzgebung können in der geriatrischen Frührehabilitation nur Patienten, die älter als 65 Jahre sind, behandelt werden. Für jüngere Patienten mit Frührehabilitationsbedarf gab es in Nordhessen mit Ausnahme neurologischer Erkrankungen bisher keine Behandlungsmöglichkeit. „Diese Versorgungslücke schließen wir nun mit unserer neuen Klinik für Fachübergreifende Frührehabilitation“ erklärt der Chefarzt der Abteilung, Dr. Heinz Jürgen Harhoff. Er war vormals Leitender Oberarzt der Klinik für Geriatrie und Leiter des  Bereichs Physikalische und Rehabilitative Medizin. Ganz neu wurde der Bereich der Altersmedizin in Bettenhausen geschaffen. Hier erhalten ältere Patienten, die an einer akuten Krankheit leiden oder deren chronische Erkrankung sich deutlich verschlechtert hat, eine Behandlung. „Wir legen die Diagnostik und die Therapie nach individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Patienten fest. Dabei berücksichtigen wir die jeweiligen Risiken und alterstypischen Einschränkungen“, erklärt Andreas Karras, der als Geriater den Bereich der Altersmedizin verantwortet. Bis vor Kurzem arbeitete er als internistischer Oberarzt und Leiter der Intensivstation in einem anderen Krankenhaus. 

Ziel des Zentrums für Geriatrie und Frührehabilitation ist es, die Mobilität, die Selbstständigkeit und die Alltagskompetenz der Patienen so früh wie möglich zu fördern und so weit wiederherzustellen, dass sie ambulant, in der geriatrischen Tagesklinik oder in einer Rehabilitationsklinik weiterbehandelt werden können. Für jeden Patienten werden individuelle Therapieziele festgelegt und ein dementsprechender Therapieplan erstellt. Das Zentrum besteht neben den ärztlichen Experten aus mit der Rehabilitationspflege erfahrenen Pflegekräften sowie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden. Auch eine Psychologin und ein Musiktherapeut stehen den Patienten zur Verfügung. 

Herzlichen Glückwunsch zur Facharztprüfung!

Am 14. Juni haben unsere Kollegen Herr Yaman Mohandes und Herr Dr. Archie Quarshie, aus der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie, erfolgreich ihre Prüfung zum Facharzt für Viszeralchirurgie bestanden.

Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen viel Erfolg bei allen kommenden Aufgaben

Aktionstag Saubere Hände am 8. und 10. Mai

Wie funktioniert richtige Händehygiene?

Mit der „Aktion Saubere Hände“ klären wir auch in diesem Jahr über Hygiene im Krankenhaus und die Übertragung von Erregern auf. Die Veranstaltung findet am 8. Mai an unserem Standort Wehlheiden und am 10. Mai auch an unserem Standort Kaufungen statt. Ab 10:00 Uhr heißen wir Interessenten willkommen und halten vielzählige Informationen an unseren Aktionsständen bereit.

Unterstützt werden wir beim Aktionstag von den Schülern und Schülerinnen des CBG, die Plakate zum Thema „Händedesinfektion“ gestalten. Welches Plakat gewinnt, entscheiden Sie!

An den Aktionsständen können Groß und Klein aktiv werden: Unter der Schwarzlichtlampe wird sichtbar, wie gründlich die eigenen Hände tatsächlich gereinigt wurden. Ebenso können Besucher das „kontaminationsfreie“ Ausziehen an mit Fingerfarben präparierten Handschuhen üben. 

Starkes Team gegen chronische Schmerzen

Unsere Klinik für Schmerzmedizin vertieft das Konzept der Naturheilkunde weiter: Seit Anfang März arbeiten unsere Experten eng mit der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin der Kliniken Essen-Mitte zusammen. Direktor dieser Abteilung ist Prof. Dr. med. Gustav Dobos. Er besitzt bundesweit den einzigen Lehrstuhl für Naturheilkunde und ist Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Naturheilkunde. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit, von der beide Häuser profitieren. Wir geben unser Wissen über die multimodale Schmerztherapie weiter und erhalten gleichzeitig neueste Erkenntnisse aus der Naturheilkunde, die wir in unsere Therapien integrieren“, erklärt Dr. Andreas Böger, Chefarzt der Klinik für Schmerzmedizin.

 

 

Schutz vor Krankenhauskeimen

DRK-Kliniken Nordhessen beteiligen sich an der Kampagne „Keine Keime“

Kassel, 1. Februar:Gezielte Hygienemaßnahmen können Leben retten“, erklärt Tobias Brüggemann, Krankenhaushygieniker der DRK-Kliniken Nordhessen. Aktuell beteiligt sich das Krankenhaus als eines der ersten in Hessen an der Kampagne „Keine Keime“, die von der Hessischen Krankenhausgesellschaft und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration unterstützt wird. Patienten, Besucher und Interessierte können sich seit dem 30. Januar in einer Ausstellung am Standort Hansteinstraße durch Informationsmaterialien und Aktionen über gezielten Schutz vor Krankenhauskeimen informieren.

Kleine Maßnahmen – große Wirkung

„Bereits kleine Maßnahmen können Großes bewirken“, so Brüggemann. Dazu zählt zum Beispiel die korrekte Händehygiene. Multiresistente Erreger werden meistens von Hand zu Hand oder über Griffe und Kontaktflächen übertragen. Bei immungeschwächten Patienten können sie zu schweren Komplikationen führen. Besucher sollten deshalb bei einem Krankenbesuch ihre Hände gründlich desinfizieren und auf Händeschütteln oder Umarmungen verzichten.

Hygiene besitzt hohen Stellenwert

Hygiene besitzt an den DRK-Kliniken Nordhessen einen hohen Stellenwert: Seit 2015 bietet das Krankenhaus Patienten, bei denen ein endoprothetischer Eingriff geplant ist, eine kostenlose prophylaktische Maßnahme für zu Hause an, um sich vor einer Wund- bzw. Protheseninfektion zu schützen. Darüber hinaus sind die DRK-Kliniken Nordhessen Mitglied des MRE-Netzwerkes Kassel, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Ausbreitung multiresistenter Erreger zu verhindern. Außerdem werden Patienten vor geplanten Eingriffen auf MRSA-Keime getestet. Am „Aktionstag saubere Hände“, der alle zwei Jahre stattfindet, werden Patienten und Mitarbeiter durch interaktive Maßnahmen über korrekte Händehygiene informiert. Im Rahmen dieser Kampagne erhielt das Krankenhaus für sein besonderes Hygienemanagement als einziges in Kassel ein Zertifikat in Silber.

Verena Buhl ist neue Oberärztin an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie

Seit dem 1. Januar 2017 verstärkt Verena Buhl als Oberärztin das Team der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie an den DRK-Kliniken Nordhessen. Frau Buhl ist Fachärztin für Allgemeinchirurgie und hat die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin erworben. "Mit Frau Buhl konnten wir eine besonders empathische und kompetente Chirurgin für unser Team gewinnen" freut sich Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Kia Homayounfar. "Mich haben die patientenorientierte Arbeitsweise, das tolle Team und die hohe Behandlungsqualität der Klinik überzeugt" ergänzt Buhl.

Gerade für die multidisziplinäre Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen, die sich zu einem immer stärkeren Schwerpunkt an den DRK Kliniken Nordhessen entwickelt, ist Frau Buhl auch dank ihrer Zusatzqualifikation eine wichtige Verstärkung. "Auch bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen kann nach Risiko-Nutzenabwägung unter Berücksichtigung des Patientenwillens eine operative Therapie angeboten werden, um so eine bessere Lebensqualität für den Patienten zu erreichen" so Buhl.

Nachts in unserer Notaufnahme

Wenn Sie schon immer mal wissen wollten, was in unserer Notaufnahme passiert, während Sie schlafen, schauen Sie sich diesen Beitrag der Hessenschau an. 

Film "Wenn Hessen schläft" anzeigen