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Schulterschmerz: Informationsveranstaltung für Patienten

06.03.2013

Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin des Roten Kreuz Krankenhauses Kassel (RKH) veranstaltet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Patienten-Akademie“ das 43. Kasseler Patienten-Forum Orthopädie zu modernen operativen und physiotherapeutischen Therapien bei Schultererkrankungen.


Professor Dr. med. Werner Konermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin

Am Mittwoch, den 6. März 2013, findet von 17 bis 19 Uhr im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel das 43. Kasseler Patienten-Forum zum Thema Schultererkrankungen statt. Die Veranstaltung wird den Teilnehmern einen Überblick über die klinische Untersuchung, die unterschiedlichen Krankheitsbilder sowie die Physiotherapie bei Schultererkrankungen geben. „Spricht man über Gelenke, dann sind Knie- und Hüftgelenke die Stars“, sagt Prof. Dr. Werner Konermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel. „Vom schmerzenden Schultergelenk ist seltener die Rede“. Die Diagnostik und operative Therapie sind Schwerpunkte am Roten Kreuz Krankenhaus. Seit gut 20 Jahren gibt es rasante Fortschritte in der Schulterchirurgie. „Wir haben natürlich mittlerweile vielfältige Möglichkeiten der Diagnose durch bildgebende diagnostische Verfahren wie die Ultraschalluntersuchung oder die Kernspintomographie“, sagt Prof. Konermann. „Die meisten Schulteroperationen werden minimal-invasiv durchgeführt. Doch auch die offenen Verfahren haben ihre Vorteile und Berechtigung“, sagt der Experte. Er wird auf der Veranstaltung über die einzelnen Erkrankungen der Schulter informieren. „Am Roten Kreuz Krankenhaus therapieren wir die unterschiedlichsten Krankheitsbilder. Zum Beispiel den Engpass unter dem Schulterdach, dem sogenannten Impingement- bzw. Subakromial-Syndrom, das durch Degeneration oder auch dauerhaft ungünstige Belastungen des Schultergelenks etwa am Arbeitsplatz entstehen kann“, berichtet der Chefarzt. Aber auch Veränderungen an der Rotatorenmanschette und deren minimal-invasive und offene Therapie werden angesprochen. „Es geht hierbei um die Rekonstruktion von Sehnen bei Rissen und der Therapie von Sehnenverkalkungen“, sagt der Orthopäde. Weitere Themen der Veranstaltung werden die Arthrose des Schultereckgelenks, die Schulterinstabilität und der Einsatz künstlicher Schultergelenke sein. Als Referenten werden außerdem Oberarzt Dr. med. Marcus Siebert und Felix Ritter, leitender Physiotherapeut des RKH, den Interessierten erläutern, wie die klinische Untersuchung der Schulter funktioniert und welche erfolgsversprechenden Möglichkeiten während Rehabilitationsphase, Krankengymnastik und Trainingstherapie bestehen. Die Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, den 6. März 2013 von 17 bis 19 Uhr im Roten Kreuz Krankenhaus, Hansteinstraße 29 in Kassel in den Konferenzräumen I und II statt. Betroffene und Interessierte sind herzlich dazu eingeladen. Der Eintritt ist frei.