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Schulterschmerz: Informationsveranstaltung für Patienten

18.05.2011

Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin veranstaltet das 31. Kasseler Patienten-Forum zu modernen medizinischen und physiotherapeutischen Therapien bei Schulterschmerzen.


Prof. Dr. W. Konermann untersucht die Schulter eines Patienten

(AHE) Am Mittwoch, den 18. Mai, findet von 17 bis 19 Uhr im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel das 31. Kasseler Patienten-Forum zum Thema Schulterschmerz statt. Die Veranstaltung wird den Teilnehmern einen Überblick über die klinische Untersuchung, die unterschiedlichen Krankheitsbilder sowie die Physiotherapie bei Schultererkrankungen geben. 

„Spricht man über Gelenke, dann sind Knie- und Hüftgelenke die Stars“, sagt Prof. Dr. Werner Konermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel. „Vom schmerzenden Schultergelenk ist seltener die Rede“. Doch seit gut 20 Jahren gibt es rasante Fortschritte in der Schulterchirurgie. „Als Gelenkkompetenzzentrum in Kassel haben wir hier natürlich mittlerweile vielfältige Möglichkeiten der Diagnose durch bildgebende diagnostische Verfahren wie die Ultraschalluntersuchung, Computer- oder Kernspintomographie“, sagt Prof. Konermann, der das erste und einzige Zentrum dieser Art in Kassel leitet. 

„Wurde die richtige Diagnose dann gestellt, werden heute die meisten Schulteroperationen minimal-invasiv durchgeführt. Doch auch die offenen Verfahren haben nach wie vor ihre Vorteile und Berechtigung“, sagt der Experte. Er wird auf der Veranstaltung über die einzelnen Erkrankungen der Schulter informieren. „Am Roten Kreuz Krankenhaus therapieren wir die unterschiedlichsten Krankheitsbilder. Zum Beispiel den Engpass unter dem Schulterdach, dem sogenannten Impingement- bzw. Subakromial-Syndrom, das durch Degeneration oder auch dauerhaft ungünstige Belastungen des Schultergelenks etwa am Arbeitsplatz entstehen kann“, berichtet der Chefarzt. Aber auch Beschwerden an den Rotatorenmanschette und deren minimal-invasive und offene Therapie werden angesprochen. „Es geht hierbei um die Rekonstruktion von Sehnen bei Rissen und der Therapie von Sehnenverkalkungen“, sagt der Orthopäde. 

Weitere Themen der Veranstaltung werden die Arthrose des Schultereckgelenks, die Schulterinstabilität und der Einsatz künstlicher Schultergelenke sein. Als Referenten werden außerdem Dr. Marcus Siebert, Arzt am Kasseler Roten Kreuz Krankenhaus und Felix Ritter, Physiotherapeut des Krankenhauses, den Interessierten erläutern, wie die klinische Untersuchung der Schulter funktioniert und welche erfolgsversprechenden Möglichkeiten während Rehabilitationsphase, Krankengymnastik und Trainingstherapie bestehen. 

Das Patienten-Forum findet am Mittwoch, den 18. Mai 2011 von 17:00 bis 19:00 Uhr im Roten Kreuz Krankenhaus, Hansteinstraße 29 in Kassel in den Konferenzräumen I und II statt. Betroffene und Interessierte sind herzlich dazu eingeladen.