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Mehr Sicherheit durch Schutz vor Keimen in der Endoprothetik – die Hüftgelenkprothese

11.11.2015

57. Kasseler Patienten-Forum Orthopädie


Professor Dr. Werner Konermann und das Hygiene-Team des RKH

Am 11. November erklären die Experten des Roten Kreuz Krankenhauses (RKH) Kassel von 17 bis 19 Uhr unter anderem wie sich Patienten, die ein künstliches Gelenk benötigen, schon im Vorfeld einer OP vor gefährlichen Keimen schützen können. Durch diese Prävention sinkt das Risiko einer Wundinfektion um ein Vielfaches, auch komplizierte und langwierige Nachbehandlungen können gezielt vermieden werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 57. Kasseler Patienten-Forums Orthopädie im Konferenzraum des Krankenhauses statt.

Pro Jahr sind in Deutschland etwa 500.000 Menschen von einer Krankenhausinfektion betroffen. Durch gezielte Präventionsmaßnahmen ließen sich diese Infektionen häufig vermeiden. Hier setzt die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin des RKH Kassel an: Patienten, bei denen der Einsatz eines künstlichen Gelenks geplant ist, erhalten seit diesem Jahr ein kostenloses Hygiene-Kit, mit dem sie sich vor einer Ansteckung mit gefährlichen Keimen schützen können. Das Hygiene-Set kann selbständig zu Hause angewendet werden.

Im Laufe der Veranstaltung erklären Krankenhaushygieniker Tobias Brüggemann und Hygienefachkraft Annett Pfeiffer unter anderem, warum eine Prävention vor Keimen so wichtig ist und welche Maßnahmen das Hygiene-Kit umfasst. Auch auf den Eingriff selbst gehen die RKH-Experten ein: Professor Dr. Werner Konermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin und OA Dr. Marcus Siebert informieren darüber, wann die Implantation einer künstlichen Hüfte erforderlich ist und welche Prothesen und Implantationstechniken heute dafür zur Verfügung stehen. PD Dr. Ulrich Fauth, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin erläutert ergänzend moderne Narkosetechniken, die auch bei der Implantation einer Hüftgelenkprothese eingesetzt werden. Zum Abschluss der Veranstaltung verdeutlicht Physiotherapeutin Wiebke Janzer, wie die erfolgreiche Rehabilitation nach dem Eingriff gelingt.

 

Offen gebliebene Fragen beantworten die Experten gern im Anschluss an die Veranstaltung.