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Patienten-Forum: Schultererkrankungen - Gelenkspiegelung, Gelenkprothese

27.09.2016


Chefarzt der Orthopädie: Prof. Dr. Werner Konermann

60. Jubiläum feiert das Kasseler Patienten-Forum Orthopädie des Roten Kreuz Krankenhauses (RKH) Kassel am 27. September 2016. Von 17 bis 19 Uhr informieren Chefarzt Professor Dr. Werner Konermann und sein Team im Konferenzraum 1 des RKH über die Möglichkeiten der Schulterarthroskopie (Gelenkspiegelung) und der Schulterendoprothetik (künstlicher Schultergelenksersatz) und antworten auf Fragen. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene mit Schulterproblemen sowie medizinisch Interessierte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Ursachen sind vielfältig. Grund dafür sind die vielen Kapseln, Bänder und verschiedene Muskeln, u.a. die Rotatorenmanschette. Das optimale Zusammenspiel dieser Strukturen ermöglicht die gute Beweglichkeit und die Stabilität des Schultergelenks.Betroffene können häufig nicht nur die Schulter, sondern auch den Arm oder die Hand der jeweils erkrankten oder verletzten Seite nicht mehr voll einsetzen. Auch die Nachtruhe ist meist dahin, sobald man sich auf die „falsche“ Seite dreht. Helfen gezielte Krankengymnastik und Medikamente nicht weiter, kommen operative Verfahren in Frage.
Welche operativen Möglichkeiten es im Bereich der Schulter gibt, erfahren Interessierte am 27. September aus erster Hand: Oberarzt Dr. Marcus Siebert, Professor Konermann und das Team wenden seit vielen Jahren in der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin des RKH schonende, minimal-invasive Verfahren an. „Die Schulterarthroskopie ist einer unserer operativen Schwerpunkte“, sagt Professor Konermann. „Ich wende sie seit über 18 Jahren als minimal-invasives Verfahren in der sogenannten Schlüssellochtechnik bei verschleißbedingten und unfallbedingten Erkrankungen des Schultergelenks an.“

Weiteres Thema des Abends werden die Schulterendoprothesen bilden: Wann sollte bei Schultergelenksarthose überhaupt operiert werden? Wie findet man das optimale Kunstgelenk? Wie lange dauert die Rehabilitation und welche Sportarten sind günstig? „Zu einer Prothese raten wir immer erst dann, wenn infolge der Abnutzung des Gelenkknorpels die Gelenkflächen erheblich zerstört sind“, erklärt Professor Konermann. „In der Schulterendoprothetik ist besonderes Fingerspitzengefühl erforderlich. Im Gegensatz zum Hüft- oder Kniegelenk muss viel stärker auf die umgebenden Weichteile geachtet werden.“