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Informationsveranstaltung am RKH: Hämorrhoiden

20.11.2012

Proktologische Probleme sind selten lebensbedrohlich und schwerwiegend. Für den Betroffenen bedeuten sie jedoch einen zum Teil sehr quälenden und belastenden Alltag. Schätzungen zufolge leiden mehr als 50 Prozent der Deutschen an Hämorrhoiden. Grund genug das Thema nicht zu tabuisieren: Das Rote Kreuz Krankenhaus Kassel lädt zur Patienten-Akademie zum Thema Hämorrhoiden ein und informiert über moderne Behandlungsmöglichkeiten.


Prof. Dr. med Rudolf Hesterberg

Am Dienstag, den 20. November findet von 17.00 bis 18.30 Uhr im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel (RKH) die Patienten-Akademie zum Thema „Wenn der Po brennt: Hämorrhoiden und andere Enddarmerkrankungen“ statt. Betroffenen und Interessierten werden die weit verbreiteten proktologischen Erkrankungen - das Hämorrhoidenleiden, die Analfistel, das Analekzem und der anale Juckreiz - erklärt und aktuelle Behandlungskonzepte erläutert. Am Ende der Vorträge stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung.

Hämorrhoiden - dahinter verbirgt sich die Erweiterung der Blutgefäße im Analkanal am Ende des Dickdarms. Die Krankheit tritt in unterschiedlichen Graden auf. Spürt man beim ersten Grad nur einen leichten Juckreiz, so erfordern Grad drei und vier schon dringend ärztliche Behandlung. Denn bei ihnen entstehen so genannte Hämorrhoidalknoten, welche nicht nur den Juckreiz verschlimmern, sondern auch zur verminderten Kontrolle des Stuhlgangs führen. „Gerade bei der Behandlung des Hämorrhoidalleidens, aber auch in der Behandlung von Analfisteln sind in den letzten Jahren neue schonende Verfahren etabliert worden“, sagt Professor Dr. med. Rudolf Hesterberg, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am RKH. Eine Scheu vor dem Thema ist sicherlich verständlich, führt aber bei resultierender Nichtbehandlung nur zur Verschlimmerung der Krankheit. Daher ist es ratsam, sich umfassend zu informieren und ärztlichen Rat einzuholen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 20. November 2012 von 17.00 bis 18.30 Uhr im Roten Kreuz Krankenhaus, Hansteinstraße 29 in Kassel in den Konferenzräumen I und II statt. Betroffene und Angehörige sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.