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Informationsveranstaltung am RKH: Chronische Wunden

04.12.2012

Das Rote Kreuz Krankenhaus Kassel (RKH) informiert im Rahmen der Patienten-Akademie über chronische Wunden. Im Fokus stehen dabei Entstehung, Behandlung und Vorbeugung.


Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah, Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Medizin, wird gemeinsam mit Dr. Silke Lauterbach über Chronische Wunden informieren.

Am Dienstag, den 4. Dezember findet von 17.00 bis 18.30 Uhr im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel (RKH) die Patienten-Akademie zum Thema „Chronische Wunden“ statt. Betroffene und Interessierte können sich über die Entstehung chronischer Wunden und deren interdisziplinäre Behandlung am RKH informieren. Außerdem werden neue Methoden der Wundreinigung, moderne Wundauflagen und aktuelle Verfahren bei eventuellen Operationen vorgestellt. Weiterhin erhalten Sie Tipps zur Hautpflege und Ratschläge zur Vorbeugung.

Wird eine akute Wunde nicht richtig versorgt oder treten im Laufe der Wundheilung Komplikationen auf, kann aus ihr eine chronische Wunde entstehen. Die Bezeichnung chronisch wird verwendet wenn die entsprechende Wunde nach vier Wochen nicht verheilt ist. Allerdings leiden Betroffene meist einen wesentlich längeren Zeitraum, da manche Verletzungen über Jahre hinweg nicht heilen wollen oder immer wieder auftreten. Typische chronische Wunden sind das Dekubitalgeschwür bei bettlägerigen Patienten, das diabetische Fußsyndrom oder Ulcus cruris, das offene Bein. „Besonders wichtig ist es nach erfolgreichem Abheilen das zurückbleibende Narbengewebe zu pflegen, da sonst ein Rezidiv, also ein Neuentstehen der Wunde, möglich ist“, sagt Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah, Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am RKH.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 4. Dezember von 17.00 bis 18.30 Uhr im Roten Kreuz Krankenhaus, Hansteinstraße 29 in Kassel im Konferenzraum I statt. Betroffene und Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.