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Wenn die Schulter schmerzt – Patienten-Forum Orthopädie „Schultererkrankungen“

23.09.2015

Am 23. September informiert Professor Dr. Werner Konermann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin am Roten Kreuz Krankenhaus (RKH) Kassel, im Rahmen des 56. Patienten-Forums Betroffene und Interessierte über das Thema „Schultererkrankungen“, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.


Prof. Dr. Konermann und sein Team informieren zum Thema Schultererkrankungen.

Jeder zehnte Deutsche klagt über Schulterschmerzen. Denn im Laufe unseres Lebens setzen wir die Schulter als beweglichstes Gelenk des Körpers vielfältigen Belastungen aus. Ausgekugelte oder verrenkte Schultern treten am häufigsten bei sportlich Aktiven auf. Über 60-Jährige leiden im Schulterbereich eher an allgemeinen Verschleißerscheinungen und Arthrose. Bei Menschen zwischen 30 und 50 Jahren bildet das sogenannte „Engpass-Syndrom“ den größten Teil der Beschwerden. Über einen längeren Zeitraum eingeklemmte Schleimbeutel können dabei zu einer schmerzhaften Entzündungen führen. Zu den Auslösern zählt oftmals die Bildung eines knöchernen Sporns im Bereich des Schulterdachs. Schwere Fälle des Syndroms führen zu einer kompletten Schultersteife. Diese kann aber auch unabhängig vom Engpass-Syndrom auftreten, beispielsweise verursacht durch Diabetes oder einen Unfall.

Grundlage des Heilungsprozesses bei Schultererkrankungen bildet eine fundierte Untersuchung mit daraus resultierender Diagnose. Dazu untersucht der Orthopäde den Bewegungsspielraum der Schulter, aber auch Ultraschall, Röntgen sowie die Kernspintomografie kommen zum Einsatz. Das Therapiespektrum reicht von entzündungshemmenden Schmerzmitteln und Physiotherapie über minimalinvasive operative Maßnahmen wie der Schultergelenkspiegelung bis hin zum Einsetzen eines künstlichen Schultergelenkes. 
 
Im Rahmen des 56. Kasseler Patienten-Forums Orthopädie informieren Professor Dr. Werner Konermann, OA Dr. Marcus Siebert und Felix Ritter über Schultererkrankungen, ihre Ursachen und Therapiemöglichkeiten. Offen gebliebene Fragen beantworten sie gern im Anschluss an die Veranstaltung.

Veranstaltungsort: Rotes Kreuz Krankenhaus Kassel, Konferenzraum 1 und 2
Uhrzeit: 17 – 19 Uhr

Anmeldungen sind nicht erforderlich. 

Weitere Informationen unter Tel.: 0561/3086-5401.