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25 Jahre lang im Dienst der DRK-Schwesternschaft Kassel e. V.

Am 21.06.2012, 22:00 Uhr

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der DRK-Schwesternschaft Kassel e. V. wurde die Geschäftsführerin des Roten Kreuz Krankenhauses Kassel (RKH), Elisabeth Deterding, für ihr 25-jähriges Dienstjubiläum als Oberin der DRK-Schwesternschaft Kassel geehrt.


Elisabeth Deterding (links) ist seit 25 Jahren Oberin der DRK-Schwesternschaft Kassel e. V.. Britta Förster (rechts), zweite stellvertretende Vorsitzende, gratuliert ihr zu ihrem Jubiläum.

„In den letzten 25 Jahren haben Sie stets ein gutes Gespür, Visionen und Realitätssinn in all Ihren vielen Tätigkeiten bewiesen, dafür möchten wir Mitglieder der DRK-Schwesternschaft Kassel e.V. uns heute bei Ihnen sehr herzlich bedanken“, sagte Britta Förster, zweite stellvertretende Vorsitzende der Schwesternschaft. Nicht nur der Pflegeberuf habe sich seit 1987 stark verändert. „Auch innerhalb der DRK-Schwesternschaft hat es seither sehr viele Veränderungen und Entwicklungen gegeben“, so Britta Förster. Zum Beispiel wurde das Rote Kreuz Krankenhaus seit 1987 strukturell und baulich erheblich verändert. Eine besondere Herausforderung, die der Wandel des Pflegeberufes mit sich brachte, ist es, die Angelegenheiten der Pflege ausreichend in die Leitung eines Krankenhauses zu transportieren und dort zu repräsentieren. Bemerkenswert ist dabei für die gesamte deutsche Krankenhauslandschaft, dass die Leitung des Roten Kreuz Krankenhauses Kassel bei der Schwesternschaft liegt. Elisabeth Deterding leitet damit seit 1987 eines der leistungsfähigsten Krankenhäuser Nordhessens, ab 1998 gemeinsam mit Geschäftsführer Michael Gribner. Damit wird gewährleistet, dass nicht nur die wirtschaftlichen Ziele des Krankenhauses berücksichtigt werden sondern auch die Belange der Pflegekräfte im Vordergrund stehen. „Eine Tradition ist Ihnen besonders wichtig: Sie sind für jede Schwester ansprechbar, haben ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte, Sie wünschen sich ausdrücklich ein „offenes Büro“ und engen Kontakt zur Basis“, bedankt sich Britta Förster bei Elisabeth Deterding für ihre großes Engagement für die Schwestern.

Werdegang und berufliches Engagement

Elisabeth Deterding absolvierte ihre Ausbildung zur Krankenschwester über die DRK-Schwesternschaft Bonn e. V.. An den Universitätskliniken Bonn arbeitete sie als Stationsleiterin, Lehrerin für Pflegeberufe und Pflegedienstleiterin, bis sie am 1. Januar 1987 das Amt der Oberin in der DRK-Schwesternschaft Kassel e. V. als damals die jüngste Oberin Deutschlands annahm. Seither zeigt sie ein bemerkenswertes berufspolitisches Engagement: Für das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und den Verband der Schwesternschaften vom DRK e. V. vertritt sie die Arbeitsgruppe Krankenhauswesen im DRK und ist im Vorstand der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege tätig. Außerdem ist sie Verwaltungsratsmitglied der DRK Gemeinnützige Krankenhaus GmbH Sachsen und Aufsichtsratsmitglied in der Pensionskasse vom DRK VVaG. Elisabeth Deterding ist außerdem Gründungsmitglied des „Vereins der Förderer des Kasseler Hospitals e. V.“, der ehrenamtliche Begleiter zur Unterstützung der Palliativarbeit am Roten Kreuz Krankenhaus zur Verfügung stellt. Außerdem unterstützt er finanziell die Fortbildungen der im Palliativbereich tätigen Ärzte und Pflegekräfte.