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RKH ist Kompetenzzentrum für Clusterkopfschmerz

Am 23.01.2013, 09:53 Uhr

Am 15. Dezember 2012 wurde die offizielle Plakette des Bundesverbandes der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppen (CSG e. V.) feierlich an das Kopfschmerzzentrum Nordhessen am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel übergeben.


Dr. med. Andreas Böger, Chefarzt der Klinik für Schmerztherapie

Das Kopfschmerzzentrum ist nun offizielles Clusterkopfschmerz-Competence-Center (CCC). Damit wird garantiert, dass Clusterkopfschmerzpatienten optimal versorgt werden. Wer unter Clusterkopfschmerz leidet, den überkommen gehäufte und extrem schmerzintensive einseitige Attacken im Bereich der Schläfen und Augen. Die Schmerzen sind derart heftig, dass man auch von Suicide-Headache, also von Selbstmordkopfschmerz spricht. 

Insgesamt gibt es deutschlandweit nur sieben zertifizierte Clusterkopfschmerz-Zentren. CSG-Präsident Dr. Harald Müller überreichte Chefarzt Dr. Andreas Böger im Rahmen einer Feierstunde die Plakette. Das Kopfschmerzzentrum Nordhessen darf sich nun offiziell Clusterkopfschmerz-Competenz-Centrum der CSG e. V. nennen.

Dass hilfesuchende Clusterkopfschmerz-Patienten im Kopfschmerzzentrum Nordhessen an der richtigen Adresse sind, belegt das erfolgreiche Durchlaufen des Zertifizierungsprozesses. Ein speziell auf das Krankheitsbild „Clusterkopfschmerz“ zugeschnittener Anforderungskatalog war zur Anerkennung als Kompetenzzentrum nötig. So wird sichergestellt, dass die von dieser Krankheit Betroffenen jetzt auch in Kassel eine optimale und kompetente Versorgung erhalten. Immerhin geht man von ca. 150.000 Cluster-Kopfschmerzpatienten in der Bundesrepublik Deutschland aus. Das bedeutet, dass im Großraum Nordhessen fast 1.000 Betroffene leben.