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Rotes Kreuz Krankenhaus Kassel (RKH) und Deutsches Rotes Kreuz Klinik Kaufungen (DRK) werden zu einem Krankenhaus

Am 05.10.2016, 09:54 Uhr

Versorgung der Patienten künftig an drei Standorten mit insgesamt 500 Betten


Kassel/Kaufungen, 5. Oktober: Unter dem Dach des Roten Kreuzes bilden das RKH Kassel und die DRK Klinik Kaufungen künftig ein gemeinsames Krankenhaus. An den Standorten Kassel Wehlheiden, Kassel Bettenhausen und Kaufungen entsteht so ein Krankenhaus mit insgesamt 500 Betten. „Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, erklärt RKH-Geschäftsführerin Elisabeth Deterding.

Beide Häuser haben ihre Kooperation bereits im Vorfeld erfolgreich erprobt: Seit 2014 arbeiten das RKH Kassel und die DRK Klinik Kaufungen im Bereich der Alterstraumatologie eng vernetzt zusammen. Im letzten Jahr wurden die Krankenhäuser gemeinsam als eines der ersten Zentren für Alterstraumatologie in Hessen zertifiziert. „Unsere Zusammenarbeit funktioniert so gut, dass wir nun auch im Großen Gemeinsames wagen“, erklärt RKH-Geschäftsführerin Elisabeth Deterding. Norbert Schwarzer, Verwaltungsleiter der DRK Klinik Kaufungen, ergänzt: „Unsere Geriatrie fügt sich nahtlos in das Leistungsspektrum des Roten Kreuz Krankenhauses ein. Wir schaffen so eine durchgehende Versorgungskette, wodurch wir die Qualität der Patientenversorgung weiter verbessern.“ 

Medizinisches Konzept befindet sich in finaler Abstimmung

An den Standorten Kassel Wehlheiden, Kassel Bettenhausen sowie Kaufungen stehen künftig 500 Betten zur Betreuung und Therapie von Patienten zur Verfügung: Das RKH Kassel verfügt über 320 aufgestellte Betten in der Hansteinstraße und weitere 80 Betten am Standort Bettenhausen. Als Fachkrankenhaus für Geriatrie hat die DRK Klinik Kaufungen 90 vollstationäre Betten und 10 tagesklinische Behandlungsplätze. Die Trägerschaft für das gemeinsame Krankenhaus liegt bei der DRK-Schwesternschaft Kassel e. V. sowie der DRK Heime und Anstalten Bezirk Kassel e. V. Beide Vereine haben nach umfassenden Gesprächen den Zusammenschluss in ihren Mitgliederversammlungen beschlossen, momentan befindet sich das medizinische Konzept für die drei Standorte in der finalen Abstimmung. Durch das Zusammengehen beider Krankenhäuser eröffnen sich neue medizinische Behandlungsmöglichkeiten für Patienten aus Kassel und Umgebung. Die neue Struktur wird nach gesellschaftsrechtlicher Umsetzung und Abstimmung mit dem Hessischen Sozialministerium für Soziales und Integration (HSMI) mit Wirkung zum 1. Januar 2017 umgesetzt.