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Wir haben eine neue Intensivstation!

Am 29.08.2012, 10:56 Uhr

Nach 1,5 Jahren Bauzeit konnten wir am 8. August 2012 die neue Intensivstation mit Überwachungseinheit (Intermediate Care, IMC) in Betrieb nehmen.


Am 3. August 2012 wurde die neue Intensivstation des RKH eröffnet.

Mit 11 Intensiv- und 10 Überwachungsbetten steht uns nun die nach dem Klinikum zweitgrößte Behandlungseinheit dieser Art in Nordhessen zur Verfügung.

Die zusätzlichen Betten auf der neuen Intensivstation stehen einerseits den Patienten aus dem Roten Kreuz Krankenhaus, zum Beispiel nach großen Operationen zur Verfügung. Andererseits wird sich aber auch die Notfallversorgung von Patienten im Raum Kassel spürbar verbessern. Der Mangel an Intensivbehandlungsbetten hat in der Vergangenheit immer wieder zur Verzögerung der Krankenhausaufnahme zum Beispiel nach schweren Verkehrsunfällen und akuten Herzerkrankungen geführt. Dieser Engpass wird durch unsere neue Station entschärft werden.

Nach der Inbetriebnahme können wir nicht nur mehr Patienten als bisher behandeln. Die Station ist auf dem neuesten Stand der Medizintechnik: Ein komplett neues Netz von Überwachungsmonitoren, neue Beatmungsgeräte, ein hochmodernes Ultraschallgerät zur Untersuchung des Herzens und zahlreiche weitere Geräte ermöglichen uns eine noch bessere medizinische Behandlung unserer Patienten. Mit einem an der Decke befestigten Liftersystem können wir auch extrem übergewichtige Patienten versorgen. Spezialbetten und Geräte zur künstlichen Blutwäsche (Hämofiltration) stehen für die Behandlung akuter Funktionsstörungen der Lunge und der Nieren zur Verfügung.

Auch die Unterstützung durch moderne EDV-Technik wird zunehmen: Ein so genanntes Patientendatenmanagementsystem wird unsere Station weitgehend „papierlos“ machen. Überwachungskurven, Behandlungspläne, pflegerische Maßnahmen und vieles mehr werden direkt über ein EDV-System aufgezeichnet und verwaltet.

Auf der Intensivstation werden die Patienten in Ein- oder Zweibett-Einheiten behandelt. Dies schafft für den Patienten mehr Ruhe in der oft hektischen Umgebung einer Intensivstation. Zudem ist die Versorgung von Patienten mit Infektionen in diesen Einheiten deutlich verbessert, da manchmal erforderliche Isolierungsmaßnahmen optimal durchgeführt werden können.