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RKH nimmt hochmoderne Intensivstation in Betrieb

Am 03.08.2012, 13:00 Uhr

Rotes Kreuz Krankenhaus Kassel reagiert auf steigende Patientenzahlen und erweitert Intensiv- und Intermediate-Care-Station – Eröffnung der neuen Intensiv- und Intermediate-Care-Station mit 21 Betten – Sicherstellung der Aufgabe als Notfall-Krankenhaus


Freuen sich über die Einweihung einer der größten Intensivstationen Hessens am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel: Dr. med. Lothar Gawlik, Leitender Oberarzt der Intensivstation, Jobst von Stockhausen, Stationsleitung Intensivstation, PD Dr. med. Ulrich Fauth, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin am RKH und Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah, Ärztlicher Direktor des RKH.

Am 3. August 2012 wurde die neue Intensivstation des Roten Kreuz Krankenhauses Kassel (RKH) offiziell durch die Geschäftsführung eröffnet. Die neue Station soll in den nächsten Tagen bezogen werden und für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen. „Damit verfügen wir über eine der modernsten und leistungsfähigsten Intensivstationen Nordhessens“, berichtet Michael Gribner, Geschäftsführer des RKH. „Und können unsere Aufgabe als Notfallkrankenhaus nach den neuesten intensivmedizinischen Standards erfüllen“, so Gribner weiter. Auf insgesamt 720 Quadratmetern können im RKH zukünftig 21 Patienten, doppelt so viel, wie bisher, intensivmedizinisch betreut werden. Im Intensiv-Bereich können die Patienten betreut werden, die lebensbedrohlich erkrankt sind, der Intermediate-Care-Bereich bietet die Möglichkeit, Patienten nach Eingriffen und Unfällen oder mit Erkrankungen, die einen erhöhten Überwachungs- und Behandlungsaufwand mit sich bringen, zu betreuen. Damit ist durch die räumliche Zusammenlegung der bislang noch getrennten Bereiche die optimale und integrierte Betreuung der Patienten in einer Station gewährleistet, wie es der jeweilige Stand der Erkrankung des Patienten erfordert. 

Die Eröffnung der neuen Station bildet den Abschluss der 17-monatigen Bauarbeiten. Obwohl der Umbau während des laufenden Betriebes erfolgt ist, „ist es uns gelungen, die Patientenversorgung auf gewohnt hohem Niveau ohne Einschränkungen über den gesamten Zeitraum sicherzustellen“, betonte Michael Gribner. „Eine Erweiterung unserer intensivmedizinischen Kapazitäten war dringend notwendig, um unserer Aufgabe als Notfall-Krankenhaus gerecht zu werden“, so Gribner. „Modernste Verfahren der Intensivmedizin, wie Nierenersatztherapie oder Lagerungstherapie in Spezialbetten auch bei extrem übergewichtigen Patienten, können in den neuen Räumlichkeiten wesentlich komfortabler für Patient und Personal durchgeführt werden“. Die zu kleine und in die Jahre gekommene Station hatte das Krankenhaus in den letzten Jahren zunehmend begrenzt und behindert. 8,5 Millionen Euro hat der Umbau und die Erweiterung der neuen Intensivstation des RKH gekostet. 7,9 Millionen Euro erhielt das Krankenhaus für den Umbau vom Land Hessen als Fördermittel. Die restlichen 600.000 Euro investierte das RKH selbst.

Mit der Modernisierung und Erweiterung der Intensivstation setzte das Krankenhaus im Westen Kassels seine umfassenden Baumaßnahmen fort. Bereits in den vergangenen Monaten wurde Hessens größte Palliativstation am RKH eröffnet und der komplett sanierte Dachlandeplatz einschließlich der neuen Diensträume für das “Luftrettungszentrum Christoph 7 Kassel“ auf dem Dach des Krankenhauses fertiggestellt. Einschließlich des neuen Bettenhauses und einer neuen Energiezentrale hat das Rote Kreuz Krankenhaus nach der Fertigstellung der neuen Intensivstation Maßstäbe in der Versorgung der Patienten in Nordhessen gesetzt.