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CRPS-Morbus Sudeck

Die Abkürzung steht für „complex regional pain syndrom", früher hieß die Erkrankung nach seinem Erstbeschreiber „Morbus Sudeck". 

Hierbei handelt es sich um eine überschießende Schwellung, Rötung und Überwärmung nach einer Operation oder einem Knochenbruch - typischerweise am Unterarm, aber auch der Unterschenkel kann betroffen sein. Es treten nach einigen Tagen oder Wochen untypisch starke Bewegungs- und Ruheschmerzen auf. Leider wird die Erkrankung in Deutschland noch immer oft zu spät diagnostiziert und zu invasiv behandelt. 

Rasche Diagnose - gute Prognose 

Die Klinik für Schmerzmedizin des Roten Kreuz Krankenhauses Kassel ist auf die rasche Diagnosestellung und ggf. weitere Abklärung dieser Beschwerden spezialisiert. Liegt ein CRPS vor, sollte schnell nach den aktuellen Leitlinien behandelt werden. Dabei stehen invasive Verfahren wie Katheter und Sonden nicht an erster Stelle, sondern vielmehr sanfte Verfahren wie gestufte Physiotherapie, insbesondere aber die besonderen Techniken wie „motor imagery" und Spiegeltherapie nach Ramachandran. Zusätzlich müssen oft gerade in der Anfangsphase mit Schwellungen auch Medikamente gegeben werden. Den meisten Patienten kann durch die Multimodale Schmerztherapie sehr gut geholfen werden.

 

Opens external link in new windowVideo: Mit einem Spiegel das Gehirn überlisten