Home

Vorfußchirurgie

Statisch oder konstitutionell bedingte Form- und Strukturveränderungen treten gehäuft im Längs- und Quergewölbe des Fußes auf. Diese können von einer leichten Funktionsschwäche bis hin zu einem totalen Zusammenbruch der Gewölbestrukturen des Fußes reichen. Die Belastung des Fußes stützt sich auf drei anatomische Punkte: Den Großzehenballen, den Kleinzehenballen und die Ferse. Die knöcherne Abstützung wird dabei von den Mittelfußknochen (erster und fünfter) sowie dem Fersenbein gewährleistet. Durch diese Dreiecksstütze entstehen das Längs- und das Quergewölbe des Fußes. Durch Fehlstellungen entsteht eine Fehlbelastung des Fußes, die sich zunächst durch Schmerzen und später durch nicht reversiblen Verschleiß äußern. 

Sollten konservative Therapieverfahren, u.a. Fußgymnastik, Einlagenversorgung nicht zu einer Beschwerdeerleichterung führen, kommen operative Verfahren in Betracht. Der Patient kann seinen Fuß unmittelbar nach dem Eingriff ohne Gehilfen voll belasten. Dies wird durch spezielle, sehr schonende Operationstechniken zur Korrektur der Fehlstellung des betroffenen Fußknochens und mit Hilfe eines speziellen Schuhs ermöglicht. Ein Gips oder eine langwierige Entlastung nach der Operation ist meistens nicht nötig. Diese bewährten und modernen Operationsverfahren mit einer schnellen postoperativen Wiedereingliederung in den normalen sozialen Rhythmus und die rasche Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit schaffen optimale Voraussetzungen für eine hohe Patientenzufriedenheit.