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Pflegeteam

Eine gute Pflege ist neben der ärztlichen Behandlung der zweite Garant für einen komplikationsarmen und zügigen Heilungsverlauf. Gerade in einer chirurgischen Klinik, deren Tagesablauf nicht durch intensive Visiten auf Station, sondern durch die Tätigkeit im Operationssaal geprägt ist, kommt dem Pflegeteam eine besondere Bedeutung als Ansprechpartner für die Patienten zu.

Dementsprechend legen wir am RKH großen Wert auf ein kompetentes, motiviertes und unseren Patienten immer zugewandtes Pflegeteam. Hinter dem Motto „Menschlichkeit und Kompetenz“ verbirgt sich unser Anspruch, jedem Patienten eine moderne, an wissenschaftlichen Ergebnissen orientierte Pflege anzubieten, die seine persönlichen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt und den Menschen nicht auf seine Krankheit reduziert. Die besondere Trägerstruktur des RKH mit der DRK-Schwesternschaft Kassel e.V. als Gesellschafter des Krankenhauses trägt spürbar zur Stärkung der Pflege am RKH bei.

Zur eigentlichen Pflege kommen noch weitere Berufsgruppen, wie beispielsweise die Physiotherapie, die sich engagiert für unsere Patienten einsetzen und so letztlich eine umfassende Behandlung unserer Patienten gewährleisten:

Stomatherapeuten
Frau Kraushaar und Frau Ratke sind langjährig in der Pflege von künstlichen Darmausgängen (Stoma) erfahren. Von Ihnen erhalten unsere Patienten und ggf. auch deren Angehörige während des stationären Aufenthaltes eine umfassende Einweisung in die Pflege und Versorgung von Enterostomata, so dass von Beginn an möglichst wenig Ängste und Sorgen für die Zeit mit dem Stoma bestehen. Auch später stehen sie gerne zur Verfügung, wenn unsere Patienten Probleme mit der Stomaversorgung haben. 

Schwester Silvia Kraushaar, Stoma-Therapeutin
Schwester Valentina Ratke, Stoma-Therapeutin

Ernährungstherapeuten
Viele Eingriff in der Viszeralchirurgie haben zur Konsequenz, dass Teile von Organen entfernt werden, die zur Verdauung oder Nahrungsaufnahme notwendig sind. Darüber hinaus können beispielsweise bösartige Erkrankungen des Verdauungstraktes schon präoperativ zu Mangelernährungszuständen führen, die eine aufbauende Ernährung vor der notwendigen Operation erforderlich machen. Für diese unterschiedlichen Situationen gibt es am RKH mit seiner besonderen Expertise in der Ernährungsmedizin speziell geschulte Mitarbeiter, die für unsere Patienten individuelle Ernährungskonzepte entwickeln sowie unsere Patienten und deren Angehörige intensiv zu sinnvollen Ernährungsumstellungen, Nahrungsunverträglichkeiten und eventuellen medikamentösen Nahrungsergänzungen nach der Operation schulen.

Sozialdienst
Nach größeren operativen Eingriffen, insbesondere aufgrund von Krebserkrankungen, kann eine mehrwöchige Anschlussheilbehandlung in einer Rehabilitationsklinik sehr sinnvoll sein. Diese dient nicht nur der körperlichen Genesung mit Kraft und Bewegungsaufbau, sondern ganz wesentlich auch der mentalen Krankheitsbewältigung durch Austausch mit anderen Betroffenen, intensive Gespräche mit Psychologen und einer Vielzahl von Aktivitäten, die den Blick auf die Zukunft legen. Nicht jede Rehabilitationsklinik ist für jeden Patienten geeignet. Neben der Spezialisierung auf bestimmt Krankheitsbilder können zusätzliche Aspekte wichtig sein, wie beispielsweise das Vorhandensein einer Akutbehandlung oder die Möglichkeit der Chemotherapie.

Wenn keine Anschlussheilbehandlung in Betracht kommt, können andere Unterstützungsangebote, wie beispielsweise eine Kurzzeitpflege oder ein häuslicher Pflegedienst für die ersten Wochen nach der Operation sinnvoll sein.

Diese unterschiedlichen Optionen mit unseren Patienten und ggf. deren Angehörigen zu erörtern und den favorisierten Weg zu planen und zu beantragen ist Aufgabe unseres Sozialdienstes.